Neue Stärke nach der Pandemie

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Neue Stärke nach der Pandemie

Anonie sagt Danke

Die Pandemie traf auch TOKA hart: Feldarbeit war kaum möglich, jeder kämpfte ums Überleben. Umso erfreulicher war es, im November 2022 alle Mitarbeitenden wieder aktiv im Einsatz zu sehen.

Bei einem Projektbesuch in Anonie wurde die Arbeit von PUC und TOKA besonders gewürdigt:
„Dr., ich muss Dir danken! Durch Euch habe ich als Tiergesundheitshelfer Anerkennung in der Community gefunden. Ich verdiene nun mein eigenes Geld und kann meine Kinder zur Schule schicken.“

Selbständigkeit gefördert

Uganda kehrt langsam zur Normalität zurück. Viele überlebten COVID nur mit Mühe – auch Projektkoordinator Peter Owori war schwer erkrankt, konnte seine Arbeit inzwischen aber wieder aufnehmen.

Er berichtet: Der Medikamentenverkauf über den TOKA-Shop wurde nach dem Lockdown wieder aufgenommen, sicherte ein Basiseinkommen, reichte aber kaum für laufende Kosten wie Miete und Gebühren. Einige Mitglieder steuerten aus eigener Tasche bei, doch auch Kundenzahlungen blieben oft aus – das Geld war knapp, die Armut größer als zuvor.

PUC wird TOKA daher 2023 erneut unterstützen. Ziel ist, die wirtschaftliche Basis zu stärken – durch Beratung in Geschäftsführung und Verwaltung. Langfristig soll das Team eigenständig arbeiten.

Community Animal Health Officer Paul Kasambeku blieb auch während der Pandemie aktiv – ein Beispiel für das Engagement, das TOKA in schwierigen Zeiten trägt.