Social architects: Eine Reise nach Lolwe Island

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Social architects: Eine Reise nach Lolwe Island

Ein erster Lolwe 2025 Reisebericht: 48 Stunden nach Verlassen der Haustür in Münster hab ich heute Mittag um 12 Uhr Lolwe Island in Uganda erreicht. Auf dem Weg hierhin hab ich eine Schule und ein orthopädisches Zentrum in Iganga besucht, die beide von unserem Projektpartner PUC-Afrika beim Bau der Schule auf Lolwe unterstützt werden. In dieser letzten größeren Stadt vor der kenianischen Grenze hab ich auch übernachtet, bevor es heute Morgen um 5 Uhr dann zusammen mit Peter, dem lokalen Koordinator für diese Reise, und meinem Fahrer Abudullah zum 2h entfernten Fähranleger ging.

Hier warteten schon rund 200 Leute und rund ein Dutzend Fahrzeuge auf die Überfahrt, gepackt mit allem was man sich vorstellen kann und auf der Insel nicht bekommt. Peter hatte vorher schon mit dem Kapitän der Fähre telefoniert und einen Platz für unser Auto reserviert. Wir wurden also erwartet, ansonsten wäre es knapp geworden für das Auto.

Der Kapitän betreibt auch eine kleine, einfache Ferienhaus Anlage, die jetzt für die nächsten Tage meine Ruheoase sein wird.

Die Überfahrt war ruhig – und abgesehen von mehreren Fotoshootings mit den anderen Passagieren und dem ständigen „Muzungu“ Getuschel auch sonst entspannt.

Auf der Fähre, beziehungsweise noch kurz davor, hab ich dann auch zum
Ersten Mal Robinah (die Schulleiterin) und ihre Familie getroffen. Wir herzlich die Menschen hier sind ist einfach unbeschreiblich.

Und was ein solches Projekt für die Gemeinschaft hier bedeutet, wieviel Hoffnung es den Menschen gibt und Ihnen Glück beschert – das gespiegelt zu bekommen und erleben zu dürfen, würde ich euch allen wünschen.

Diese rohen Ziegelwände und das Fundament aus lokalem (das wurde besonders betont) Bruchstein sind laut dem „Bürgermeister“ (er kam natürlich auch zur Begrüßung vorbei) etwas historisches auf der Insel. Noch nie zuvor gab es hier eine private Schule in „permanenter Bauweise“, bisher wurden die Kinder der armen Inselbevölkerung in Blech- und Holzhütten oder im
Freien unterrichtet. Es ist also wirklich etwas besonderes, was wir mit unserer Arbeit hier und an anderen Orten realisieren können.

Und ich kann euch versichern: jede Stunde die wir uns am Wochenende oder nach Feierabend hinsetzen und dafür arbeiten, dass sowas wie hier entstehen kann, ist es 1000 mal wert. Insbesondere dann, wenn es einem vergönnt ist so eine Reise wie diese hier machen zu können und somit die Menschen vor Ort zu besuchen.

Liebe Grüße aus Lolwe, Olli von den social architects