Zusammenarbeit mit St. Joseph Orthopedic Health Centre

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Zusammenarbeit mit St. Joseph Orthopedic Health Centre

Zusammenarbeit mit St. Joseph Orthopedic Health Centre

Am letzten Tag unseres Besuchs in Iganga im Dezember 2017 trafen wir das Team des St. Joseph Orthopedic Health Centre, um die Schwerpunkte der weiteren Zusammenarbeit zu besprechen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Materialien für den Prothesenbau, die in Uganda fehlen. Besonders erfreulich war die Zusage der Firma Gierth-X-Ray aus Deutschland, eine komplette Röntgenanlage sowie Zubehör von deutschen Tierärzten bereitzustellen. Diese Ausrüstung kann auch von TOKA Animal Care genutzt werden. Der Versand ist jedoch sehr aufwendig und kostspielig, eine Lösung ist noch nicht gefunden.

Während des Treffens besuchten uns Eltern von Patienten, die sich für die Unterstützung durch St. Joseph bedankten. Besonders berührend war die Begegnung mit einem 12-jährigen Jungen, der bei einem Verkehrsunfall sein Bein verlor und bald eine Prothese erhalten soll.

Rollstuhlübergabe an Mrs. Kabaale

Bei unserem Besuch im November 2017 konnten wir Mrs. Kabaale aus Namusiisi Village endlich ihren lang ersehnten Rollstuhl übergeben. Sie lebt weit abgelegen als Selbstversorgerin und hatte seit Jahren ihr Haus nicht verlassen. Nach der Untersuchung durch Dr. Patrick Mugeri wurde klar, dass sie mit einer Prothese wieder gehen kann. Nun beginnt das Training, um ihre Gehfähigkeit zurückzugewinnen. Die Freude war riesig, als sie erstmals seit langer Zeit wieder mobil wurde.

Neue Kooperation und gemeinsame Zukunft

Im Juli 2017 startete die Kooperation mit ProUganda – Prothesen für ein neues Leben e.V. Deutsche und ugandische Orthopäden arbeiten seitdem Seite an Seite, tauschen Erfahrungen und Techniken aus. Für Juli 2018 ist eine deutsch-ugandische orthopädische Konferenz geplant.

Mit dem fachlichen Leiter Muwanga Sulaiman wurde zudem der Wunsch nach einer neuen Röntgenanlage besprochen, da das alte Gerät bald ersetzt werden muss. Wir hoffen, das neue Gerät noch in diesem Jahr übergeben zu können.

Sachspenden aus Deutschland und Transport

Viele Hilfsmittel wie Rollstühle, Pflegebetten und Orthesen wurden in Deutschland gesammelt und nach Uganda verschickt. Ohne die großartige Unterstützung der Spedition Freiberg und der Sanitätshäuser „Krämer“ (Husum) sowie „Schütt & Jahn“ (Flensburg) wäre der Transport nicht möglich gewesen.

Diese Hilfsgüter ermöglichen es den Patienten, ihre Mobilität und Selbstständigkeit zurückzugewinnen. Ein besonderes Dankeschön gilt allen, die beim Sammeln, Verladen und Packen geholfen haben. Der Container ist bereits in Kampala angekommen und wird bald den Patienten im Orthopädischen Zentrum zugutekommen.