2023: Lolwe Island ist besonders hart getroffen: extreme Armut, schlechte sanitäre Verhältnisse, hohe HIV-Rate und kaum Perspektiven – Fischfang als einziger Verdienstweg wurde durch ausländische Firmen weitgehend blockiert. Viele Familien greifen aus Not auf illegales Fischen zurück, das jedoch unter Militärkontrolle verboten ist – ein Teufelskreis.
Unsere Zusammenarbeit mit der Shadrob Junior School gibt Hoffnung: Die Schulleiterin Robinia freute sich riesig über die ersten 1.000 €, die PUC bereitstellen konnte. Damit wurde das Schulgelände eingezäunt, um den neu angelegten Gemüsegarten vor Ziegen zu schützen. Die Lehrer erhielten einen kleinen Gehaltszuschuss, Kinder bekamen warmen Porridge – und an besonderen Tagen sogar ein Mittagessen aus Posho und Bohnen. Dank der Spende gibt es nun auch Geschirr an der Schule.
Doch dann zerstörte ein Sturm das Schuldach. Die Rücklagen für Materialien, Laptop und Verpflegung mussten für die Reparatur verwendet werden.
Dringend benötigt wird nun eine Latrine – bislang gibt es nur ein provisorisches Loch im Boden für 80 Kinder und die Lehrkräfte.
Bitte helft mit, den Kindern auf Lolwe Island Bildung und Würde zu ermöglichen.
Bildung als einzige Chance
Lolwe Island im Viktoriasee gehört zu den ärmsten Regionen Ostafrikas – ohne sanitäre Versorgung, hoher HIV-Rate, Kriminalität und kaum Zukunftsperspektiven. Durch neue Gesetze und ausländische Fischereimonopole verlieren viele Familien ihre Existenzgrundlage.
Gerade für Kinder ist Bildung der einzige Weg aus der Armut. Die 80 Schüler der Shadrob Junior School hoffen auf diese Chance. Doch Lehrer arbeiten oft ohne Lohn, viele Kinder kommen hungrig zur Schule, sind krank und unterernährt.
Trotzdem wurden wir mit Herzlichkeit empfangen. Die Kinder erzählten uns voller Hoffnung von ihren Berufswünschen – Ärztin, Handwerker, Kapitän, … oder einfach „Cleaner“. Sie träumen wie Kinder überall auf der Welt – und brauchen unsere Unterstützung, um sie zu verwirklichen.
Ein erster Schritt war das Pflanzen zweier Obstbäume. Nächster Fokus: regelmäßige Mahlzeiten für die Kinder. Wenn möglich, wollen wir später auch Lehrergehälter bezuschussen.
Wie in Iganga möchten wir auch hier gezielt helfen – mit Mitteln, die direkt ankommen. Jede Spende macht einen Unterschied!



Anreise nach Lolwe Island – schön, aber hart
Nur dreimal wöchentlich erreicht eine Fähre die abgelegene Insel im Victoria-See – nach vierstündiger Fahrt vom Südosten Ugandas nahe der kenianischen Grenze.
Zwischen idyllischer Landschaft und harter Realität kämpfen die Menschen ums Überleben – ihr Alltag geprägt von Armut und Fischfang.
